Beim Spiel gegen Raschau/Beierfeld ging es um den dritten Platz in der Saison. Und nachdem in den letzten Jahren die Zwönitzerinnen immer nur der undankbare vierte Platz blieb, wollte man es heute unbedingt wissen. Bei einem Sieg gegen Glauchau-Meerane hätte man schon vor zwei Wochen alles klar machen können. Durch das Unentschieden war nun der Ausgang noch offen. Und selbst Grüna hätte bei einem Sieg gegen Lichtentanne noch in die Platzierung eingreifen können.
So ging man tatsächlich sehr konzentriert in die Partie. Und die Zuschauer sahen wirklich gelungene Spielzüge, die bis zum freistehenden Mitspieler gespielt und auch im Kasten untergebracht wurden. Auch die Abwehr stand gut. Während man bis zur 17. Minute immer einen knappen Vorsprung von ein oder zwei Toren halten kann, wird man in der Spielführung zunehmend sicherer und durch schöne Tore von allen Positionen können in dieser Phase Paula Kreher, Jeannine Hofmann, Celine Steinert, Anne Oelschlägel, Marie Raupach, Chantal Jünger und Eila Wiedemann bis zur Pause Tore erzielen und man arbeitet einen Vorsprung von 15:9 heraus.
Das setzt sich nach der Pause zunächst fort bis zur 33. Minute kann man einen komfortablen Vorsprung von 19:10 herausarbeiten. Nun sollen auch noch einige Spieler auf der Bank die Gelegenheit für einen Einsatz bekommen. Das führt zu einigen Abstimmungsschwierigkeiten in der Abwehr und einem Aufbäumen der Beierfelderinnen. Am Schluss wird es wirklich noch einmal spannend. Der Gegner kann zwar in der 48. Minute auf zwei Tore herankommen. Aber die Zwönitzerinnen lassen sich den Sieg nicht mehr nehmen und mit dem letzten Tor durch Marie Raupach wird der Sieg von 23:20 perfekt gemacht. Auch Kira Schramm im Zwönitzer Kasten glänzt wieder mit einigen tollen Paraden und gibt der Zwönitzer Abwehr im gesamten Spiel die nötige Sicherheit.
Die Zwönitzer C-Jugendlichen erkämpfen damit die Bronzemedaille und bescheren sich selbst einen wohlverdienten und gelungenen Saisonabschluss. Herzlichen Glückwunsch!
H. Oe.
Zwönitz:
Kira Schramm;
Chantal Jünger(1), Jeannine Hofmann(1), Shania-Noelle Ott, Anne Oelschlägel(6), Lea Heinig, Paula Kreher(4), Marie Raupach(6), Celine Steinert(3), Eila Wiedemann(2)
Starke Leistung gegen Staffelprimus
07.04.2019 SG Zschorlau-Schneeberg - Zwönitzer HSV 1928 28:23 (12:11)
Auch in der zweiten Hälfte sah man gute Spielzüge, allerdings wurden doch im Rückzugsverhalten und bei der Ballannahme der eine oder andere Fehler zu viel gemacht, so dass die Favoriten ihren Vorsprung zum 25:20 bis zur 40. Minute ausbauen können. Und wenn sich unsere Mädels auch noch mal zum 26:23 herankämpfen können, reicht es am Schluß für den klaren Favoriten Zschorlau/Schneeberg zum Sieg.
Trotzdem zeigt das Spiel, dass die Zwönitzerinnen einiges gelernt haben und auch zunehmend bewusster die Hinweise der Trainerbank umsetzen können.
Zwönitz:
Chantal Jünger(1), Jeannine Hofmann(1), Shania-Noelle Ott, Anne Oelschlägel(3), Paula Kreher(6), Marie Raupach(3), Celine Steinert(9), Leonie Wieland
Auch in der zweiten Halbzeit setzt sich diese Tendenz fort. Und obwohl die Zwönitzerinnen in der zweiten Halbzeit immer mit ein oder zwei Toren führen, kann man am Ende leider nur ein Unentschieden retten. Es kommt zu Abstimmungsschwierigkeiten in der Abwehr, was dem Gegner zu viel Raum lässt. Zwei klare Fehlentscheidungen der Schiedsrichter in der letzten Minute besiegeln die Punkteteilung. Trotzdem hätte Zwönitz bereits vorher eindeutiger die zum Teil gut herausgespielten Gelegenheiten nutzen müssen. Trotzdem ist es ein wichtiger Punkt beim Kampf um den dritten Platz in der Tabelle.
Jeannine Hofmann (3), Anne Oelschlägel (4), Paula Kreher (3), Celine Steinert (4), Marie Raupach (1), Laura Drechsel, Leonie Wieland, Shania-Noelle Ott
Nachdem das Spiel mit mehreren guten Möglichkeiten begann, wollte doch in den ersten fünf Minuten der Abschluss einfach nicht gelingen. Dann jedoch erzielte in der 6. Minute ausgerechnet Laura Drechsel ihr bisher erstes Punktspieltor. Und sie legte eine Minute später gleich noch einmal nach zum 1:2. Insgesamt kam sie im heutigen Spiel auf drei Treffer. Das Team freute sich mit Laura und war jetzt endgültig erwacht. Kontinuierlich konnte man den Vorsprung bis zur Halbzeit auf 3:12 ausbauen.
Besonders Marie Raupach, die auch in den letzten Spielen sehr aktiv im Spiel agierte, aber beim Abschluss mitunter noch haderte, kann heute mit insgesamt 10 Treffern glänzen. Von der 25. bis zur 34. Minute fielen innerhalb von neun Minuten neun Zwönitzer Treffer ohne, dass es ein Gegentor gab.
Die Annabergerinnen hatten den Gästen aus Zwönitz wenig entgegenzusetzen. So ließen die Mädels auch bis zum Schluss nichts mehr anbrennen und erhöhen das Torekonto noch auf 30. Dabei gab es noch so einige Lattenknaller. Die Spielerinnen lieferten eine geschlossenen Mannschaftsleistung, bei der fast alle zum Torerfolg kommen. Auch Kira Schramm im Tor lieferte wieder eine klasse Leistung.
Auch wenn das heute nicht so zum Tragen kam, muss vor allem noch an der Abwehr gearbeitet werden.
Zwönitz:
Jeannine Hofmann(1), Laura Drechsel(3), Anne Oelschlägel(5), Paula Kreher(6), Marie Raupach(10), Celine Steinert(4), Leonie Wieland, Eila Wiedemann(1)
Voller Selbstvertrauen starteten die Zwönitzerinnen in den ersten zehn Minuten ins Spiel. Sie belohnten sich mit einer 0:4-Führung nach sechs Minuten. Dann allerdings verlor man komplett den Faden. Während die ersten 10 Minuten mit erhobenen Köpfen gespielt wurde, schien man sich plötzlich ohne ersichtlichen Grund nichts mehr zuzutrauen und gab sich aufgrund einiger missglückter Versuche ein wenig auf. Das führte zu einem Pausenstand von 6:6.
Die Trainerinnen motivierten die Mädels in der Pause dahingehend, dass es überhaupt keinen Grund gibt, den Kopf in den Sand zu stecken. Das nahmen sich die Zwönitzerinnen nun auch zu Herzen. Man versuchte sich wieder beherzter, Möglichkeiten zu erspielen. Jetzt war das Spiel über weite Strecken ausgeglichen. Mal stand es unentschieden, dann legten die Beierfelderinnen wieder vor. Das ging so hin und her bis zur 45. Minute zum Spielstand von 13:12. Die Abwehr war dabei stellenweise zu unentschlossen und ließ auf der Mitte vor allem eine flinke Beierfelderin zu leicht gewähren. Dann allerdings als sei ein Knoten geplatzt, wurde diese Spielerin von Jeannine Hofmann endlich sehr gut und konsequent gedeckt. Das und ein beherzter Wurf von Chantal Jünger bringen in der 43. Minute den erneuten Ausgleich. Während im gesamten Spielverlauf bisher hauptsächlich Paula Kreher und Anne Oelschlägel zum Torerfolg kommen, führt ein weiteres Tor von Chantal Jünger zur ersten Führung in der zweiten Hälfte für Zwönitz. Da jetzt die Abwehr nichts mehr zuließ und Zwönitz noch zwei Treffer gelingen, kann man letztendlich sogar mit drei Toren Vorsprung gewinnen. Glückwunsch!
Zwönitz:
Jeannine Hofmann(1), Shania-Noelle Ott, Leonie Wieland, Laura Drechsel, Anne Oelschlägel(7), Paula Kreher(6), Lea Heinig, Chantal Jünger(2), Eila Wiedemann
Am Wochenende ging es gegen Grüna aufs Parkett. In der ersten Halbzeit mühte man sich redlich. Und obwohl die Zwönitzerinnen die individuell stärkeren Spieler hatte, konnte man sich nicht entscheidend absetzen und ging mit einem Unentschieden von 9:9 in die Kabine. Dies lag an reihenweise vergebenen Großchancen und einer zu zaghaften Abwehr. Vor allem eine starke Grünaer Spielerin bekam man einfach nicht in den Griff.
Nach klaren Worten in der Halbzeitpause, konnte man sich durch eine etwas bessere Abwehrarbeit und schöne Tore vor allem durch Paula Kreher, Celine Steinert und Anne Oelschlägel, aber auch drei wichtige Tore von außen durch Eila Wiedemann und zwei von der agilen Marie Raupach immer mehr absetzen, so dass man 10 Minuten vor Spielende mit vier Toren vorn lag. Eine durch den Grünaer Trainer verordnete Manndeckung sieben Minuten vor Schluss, brachte zwar noch eine Ergebniskorrektur. Aber am Schluß ließen sich die Zwönitzerinnen den hart erarbeiteten Sieg nicht mehr nehmen. Glückwunsch!
| 1 | EHV Aue II | 41:3 |
| 2 | LHV Hoyerswerda | 36:8 |
| 3 | SG LVB | 24:20 |
| 4 | HVO Cunewalde | 24:20 |
| 5 | HSV Dresden | 22:22 |
| 6 | KJS-Club Dresden | 22:22 |
| 7 | ZHC Grubenlampe | 20:24 |
| 8 | HSV Weinböhla | 18:26 |
| 9 | Koweg Görlitz | 17:27 |
| 10 | Germania Zwenkau | 16:28 |
| 11 | NHV Concordia Delitzsch II | 13:31 |
| 12 | Zwönitzer HSV | 11:33 |




